Atlas

2017,
light installation, anodized aluminium, 240 x 160 cm, light.

A large work that covers an entire wall also presents us with questions of borders and visual projections – and suggests the infinity of outer space. The distance between stars is deceptive for the human eye and we often have difficulty in perceiving what these distances may be and instead see the sky as a sprinkled expanse. On maps, stars are also depicted across a single surface area. In the exhibition, this surface area can be viewed from both sides. The rear view of the Milky Way is infinity x 2. The constellation of stars, once defined in helenistic times, were renamed after every day life objects and terms of common sens of the 21st century

Eine Frage nach Grenzen und visuellen Projektionen stellt eine wandfüllende Arbeit, die dem Betrachter einen Blick in die Unendlichkeit des Weltalls suggeriert. Beim Betrachten der Sterne blendet das menschliche Auge die Tiefe zwischen einzelnen Sternen aus. Wir haben kein Gefühl für die Distanz zwischen zwei Sternen und nehmen den Himmel als gesprenkelte Fläche war. Auf der Karte werden Sterne ebenfalls flächig dargestellt. Diese Projektionsfläche kann im Ausstellungsraum von beiden Seiten betrachtet werden. Die Perspektive auf die Rückseite der Milchstraße ist Unendlichkeit x 2. Die Sternenkonstellationen, die einst in helenistischen Zeiten ihre Definition erhielten, wurden nach Begriffen und Alltagsgegenständen des 21. Jahrhunderts neu benannt.